Letzte Woche habe ich mir drei abgelehnte Freelancer-Bewerbungen angeschaut. Alle drei Autoren hatten dasselbe Problem in ihren Schreibproben.
Der Fehler: Sie haben für Suchmaschinen geschrieben, nicht für Menschen. Ein Text über Webdesign-Tools enthielt das Keyword "beste Webdesign-Software" siebenmal auf 400 Wörtern. Das liest sich furchtbar.
Die Auftraggeber haben das sofort gemerkt. Einer schrieb zurück: "Klingt wie von einem Bot verfasst."
Was ich in den Samples gesehen habe: Keyword-Stuffing in den ersten zwei Absätzen, unnatürliche Phrasen wie "wenn Sie beste Webdesign-Software suchen", und Listen ohne echten Mehrwert.
Die Conversion-Raten dieser Texte lagen bei 0,8 Prozent. Vergleichbare Texte mit natürlicher Sprache erreichten 3,2 Prozent.
Der Fix ist simpel: Schreib zuerst für den Leser, dann optimiere. Keywords gehören da rein, wo sie Sinn ergeben. Nicht dort, wo ein Tool sie haben will.
Diese drei Freelancer hätten die Aufträge bekommen können. Technisch waren sie gut. Aber dieser eine Fehler hat sie disqualifiziert.
`